Nebel nach dem Konzert
(22.12.2025)
| Wahrscheinlich das letzte Konzert in diesem
Jahr, welches wir besucht haben. Nachdem die Kinder alle weg waren,
machten auch meine Frau Claudia (31) und ich (Natalie, 31) uns auf den
Weg zum Konzert. Da dicker Nebel angesagt wurde und auch zum Teil schon
war, blieben unsere Autos stehen und wir fuhren mit der BSAG los. Das
Konzert war ein voller Erfolg und wir gingen fröhlich zur Tanke, um ein
paar Getränke zu holen. Der Besitzer guckte uns an und fragte ob wir
jetzt dort wohnen oder arbeiten, weil wir erst vor ein paar Tagen dort
waren. Stimmte ja beides nicht und wir lachten kurz. "Konzerte!",
lächelten wir und er so: "So viele?" Claudia: "Gibt immer irgendwo
eins!" Dazu sagte er nichts mehr und bediente uns. Der dicke Nebel machte mir schon etwas Angst. Wo das Konzert war, am Hafen, war der Nebel ja noch dichter und wir konnten kaum was sehen. Auf dem Weg zum Endpunkt der BSAG war es noch ein wenig und wir rannten zum Teil. Durch den Tunnel trauten wir uns im dunkeln nicht so wirklich, aber mussten ja durch. Wir konnten kaum sehen was am Ende des Tunnels ist, weil der Nebel alles einhüllte. Endlich angekommen, da guckte Claudia mich groß an und rannte weg. Ich stand dumm da und wartete. Dann sprach mich plötzlich meine große Laura (16) an. Ich drehte mich voll erschrocken um und fragte wo sie herkommt. "Vom Weihnachtsmarkt!?" kam von ihr. Dann kam Claudia auch schon zurück und zog mich lachend weg. Ich fragte was los ist und sie immer: "Hab da was am laufen!" Ich: "Was, du hast was am laufen? Drogen?" Sie: "Ich Droge dir auch gleich was, in der Hose Mensch!" Ich lachte und suchte nach einer Binde in meiner dicken Handtasche. "Hier, ne Pampers!" lachte ich und hielt sie ihr unter die Nase. Sie: "Na toll, gib Laura, die war das doch da eben, oder?" Ich: "Egal jetzt!" Sie nahm die Binde und verschwand zum WC, wo ich immer in den Pausen drauf gehe. Normal darf sie da nicht drauf, aber sie gehört ja zu mir. Dann hörte ich wie Laura und Co ins Kino gehen wollen und sagte, dass sie lieber nach Hause sollten. Claudia kam schnell zurück und dann faselten die beiden wirres Zeug. Etwas angetrunken liefen wir weiter und gingen zu einer Freundin. Auch dort war der Nebel sehr dicht und wir bekamen wieder leichte Angst. Es war ja schon dunkel und dann auch noch Nebel, das macht ihr immer richtig Angst, mir weniger, aber ich zitterte mit ihr mit. Endlich bei der Freundin angekommen, fragte sie Claudia gleich, ob sie Tomaten in der Hose hat. Claudia guckte an sich runter und sagte, völlig trocken: "Blöder Bloody Mary!" Marina (35): "Oh Schitt, brauchst Tabletten?" Claudia: "Gerne, oder lass mich in deine Wanne!" Die durfte sie dann auch nehmen und legte sich rein. Da wir aber nichts frisches dabei hatten und Marina nicht gerade die schlankeste ist, zog sie sich bis auf die Unterwäsche aus. Auch ihre Beinprothese machte sie ab. Im heißen Bad entspannte sie sich und grinste mich an. Das Wasser war leicht rot und ich dann: "Wasch mal gleich deine Hose mit, kannst ja von ihrer Tochter eine anziehen nachher!" Marina: "Von Hannah?" Ich: "Passt doch, von der Größe her, oder nicht?" Sie grinste und holte eine Hose her. "140!" lachte sie. Claudia: "Passt!" Wir: "Na dann!" Claudia zog ihre mit Blut verschmierte Hose an und legte sich wieder hin. Dann stöhnte sie laut und Marina dann: "Das könnt ihr zuhause machen!" Nach dem Bad quatschten wir noch so einiges im Wohnzimmer und tranken eine Flasche Sekt. Danach verschwanden wir wieder in den dicken Nebel und fuhren nach Hause. Mein Kollege fuhr sehr langsam, weil die Sicht unter dreißig Meter war und Claudia immer: "Gib Gas man, will heute noch ins Bett!" Ich grinste und fragte immer, ob sie auch im Nebel hundert fährt. Sie: "Bin doch nicht verrückt!" Ich: "Dann penn und quatsch nicht!" Sie schloss die Augen, aber pennte nicht wirklich. Mein Kollege hielt an einem Bahnhof und stieg aus. Da die Fahrgäste alle ausstiegen, lief ich nach vorne und zum Kollegen raus. "Fährst aber noch weiter oder?!?" Er: "Ja, zurück gleich!" Ich: "Öhm!" und guckte zur Anzeige. "Da steht aber was anderes!" schimpfte ich leicht und er dann: "Oh, Sorry, vergessen!" Ein Fahrgast: "Müssen wir jetzt zu Fuß weiter im Nebel?" Ich: "Boah!" Claudia: "Hol Taxi man!" Mein Kollege lachte und stellte die Anzeige richtig. "Nee, da wollen wir jetzt nicht wieder hin!" sagte Claudia und gähnte laut. Ich: "Komm, wir laufen!" Claudia: "Kannst du ja machen, ich nicht!" Wir warteten dann auf den nächsten Bus und fuhren zu uns nach Hause. Als wir ausstiegen, sagte ich: "Zu Fuß wären wir schneller gewesen!" Claudia: "Ja, oder wie Laura in der Lesum!" Ich knurrte und lief nach Hause. Dachte dann eigentlich, dass wir noch was trinken und den Tag mit einem Film ausklingen lassen, aber nö, sie ging nach oben ins Bett. "Dann eben nicht!" knurrte ich und setzte mich aufs Sofa. Dann erschrak ich leicht, weil auf dem anderen Sofa lag Sophie (15) und grinste mich an. Ich zu ihr: "Wollen wir kuscheln?" Sie: "Gerne!" Das machten wir dann auch und sie erzählte mir vom Weihnachtsmarkt und was Laura und Co dort gemacht haben. Ich erzählte vom Konzert und dann trennten wir uns. |