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Tims neue Freundin

(05.10.2025)
Meine Schwester Yvonne (23) rief mich an und heulte. Danach konnte ich ja nicht anders und wollte zu ihr. Meine große Laura (16), lief den ganzen Morgen wie Falschgeld umher und telefonierte ständig. Sie versuchte irgendwie zum Stadion zu kommen, weil es regnete und die S-Bahn nicht fuhr. Ich überlegte auch immer hin und her, wie ich zu meiner Schwester komme. Mit meinem Auto kann ich ja noch nicht fahren und der VW-Bus von uns stand noch am Bahnhof, warum auch immer. Meine Claudia meinte dann irgendwann, dass ich Laura und Co auch mit der Yacht zum Stadion bringen könnte und dann weiter fahre. "Gute Idee du!" sagte ich und suchte Laura. Sie stand draußen am rauchen und ich erschreckte sie kurz. "Boah Mama!" meckerte sie und ich grinste. Ich fragte sie, ob sie mit der Yacht zum Stadion will. Sie sagte irgendwie nichts, aber strahlte. Ihre Mädels und der Sverre wollten dann auch mit.

Naja, dann brachte ich sie zum Stadion und fuhr weiter zu meiner Schwester. Sie stand schon am Hafen und konnte es kaum abwarten, dass ich zu ihr komme. Sie umarmte mich kräftig und heulte mächtig drauf los. So hab ich sie schon ewig nicht erlebt und fragte, was los ist. Obwohl ich es ja schon zum Teil wusste. Die Probleme mit der Miete ist Hausgemacht und ihre Sabrina ist an allem Schuld. Es läuft auch schon lange nicht mehr so richtig bei den beiden. Sie sagte was von Scheidung und das sie eine neue Freundin hat. Aber von ihr wollte ich hier gar nicht erzählen, sondern von Tims Freundin. Es dauerte jedenfalls sehr lange mit ihr und ich blieb auch über Nacht. Sabrina hatte woanders gepennt und meckerte vorher noch, dass wir leise sein sollen.

So konnte ich natürlich meine große nicht wieder abholen und nach Hause bringen. Ich bat sie erneut, mit Bahn und Bus zu fahren. Bei dem Spaziergang an der Bahn entlang, wo auch unsere Lou gestorben ist, wurden wir des öfteren vom Regen erwischt. Da ich im Rollstuhl saß, der auf der Fähre stand, wurden meine Bein und der Gips gut nass. Zum Glück nicht aufgeweicht, der Gips, nicht ich. Yvonne bat mich sie mitzunehmen, aber ich habe die Befürchtung, dass sie dann länger bleibt als gedacht. Neue Wohnung zu finden ist halt nicht einfach.

Nach der Kirche am Morgen, fuhr ich mit der Yacht wieder nach Hause, weil sich auch die Mutter von Tims neuer Freundin angemeldet hatte. Wir wollen uns kennenlernen und Kuchen essen. Im leichten Regen stolperte ich auf Krücken nach Hause und schloss die Tür zum Pool auf. Hätte auch vorne rein können, aber wollte nochmal kurz in den Garten. Hatte gerade die Tür auf, da hupte jemand. "Öäm!" kam da von mir, weil kurz darauf hielt ein Auto neben mir. Da muss wohl jemand das Tor geöffnet haben, dachte ich und wartete. Es war die Mutter von Jemea und Jemea (9) selber. Ein sehr hübsches Mädchen muss ich sagen. Kurz darauf kam auch Tim (11) mit Anzug bekleidet zu uns und nahm seine Freundin an die Hand. Wir Mütter grinsten und gingen rein.

Am Pool guckte Jemea ihre Mutter an und fragte, ob sie mit Tim ins Wasser darf, so wie sie ist. Die Mutter: "Na gut, dann zeig mir mal wie du damit schwimmen kannst!" Ich war halb baff, weil vor ein paar Tagen, als sie schon mal bei uns im Pool war und mit Tims Klamotten nach Hause kam, rief sie mich gleich an und meckerte. Mit einer dunklen Cordhose, braunen Lederstiefeln, Pullover und einer silbernen Steppjacke, hüpfte das Mädchen ins Wasser und Tim mit Anzug gleich hinterher. Sie schwamm drauf los, die Mutter guckte und dann tauchte sie ab. Die Mutter: "Oh weia, nicht das sie untergeht!" und kurz darauf: "Komm mal schnell wieder rauf Süße!" Das Mädchen tauchte auch wieder auf, wischte sich durchs Gesicht, setzte ihre Brille wieder richtig auf und sagte: "Macht voll Spaß Mama, ich geh damit nicht unter!" und schwamm wieder. Die Mutter schob die Augenbrauen hoch und fragte mich, ob ihre anderen Klamotten denn schon wieder trocken sind. Ich lachte, weil komisch und sagte, das alles trocken ist. Da lässt sie die kleine Vollbekleidet ins Wasser ohne Wechselsachen zu haben, schon komisch, oder?!? Sie guckte ihrer Tochter noch weiter zu und sagte ihr dann, dass wenn ihr die Jacke zu schwer wird, sie die ausziehen soll. Jemea: "Nö, macht voll Spaß damit zu schwimmen!" Die Mutter schüttelte den Kopf und ging mit mir nach oben.

Etwa eine Stunde später, gingen wir mit Kuchen und Keksen wieder runter und stellte es in die Sitzecke. Tim und Jemea waren noch immer Vollbekleidet im Wasser und spielten mit einem Ball. "Willst deine Jacke nicht mal ausziehen?" fragte die Mutter. Jemea guckte zu uns und sagte: "Nö, warum?" Ich grinste, weil es mir gefiel. Die Mutter sagte nichts und setzte sich mit mir in die Sitzecke. Es dauerte nicht lange und die beiden kam aus dem Pool zu uns. "Hm lecker, Apfelkuchen!" sagte das Mädchen und nahm sich ein Stück. "Komm setz dich!" sagte die Mama und sie tat es. Tropfnass as sie den Kuchen und fragte dann, ob sie wieder ins Wasser darf. "Du erkältest dich noch!" sagte die Mutter und Tim dann: "Das Wasser ist voll warm, da passiert nichts!" Und richtete seine Krawatte. "Bist ein guter Junge!" sagte die Mutter und dann sprangen die beiden wieder in Pool. Das Mädchen schwamm und strahlte immer wieder. Es machte ihr also sichtlich Spaß so zu schwimmen. Auch die Stiefel ließ sie die ganze Zeit an, wie Tim auch seine Lacklederschuhe an ließ.

Eine halbe Stunde später gingen die beiden aber raus und zogen sich im Wäscheraum um. Mit frischen Sachen an rannten die beiden in sein Zimmer und ich setzte mich mit der Mutter in die Eingangshalle zum unterhalten. Am Abend sind sie dann wieder nach Hause und Tim strahlte übers ganze Gesicht. Er hat sich total in die kleine verknallt. "Hast du gesehen wie die mit der Jacke getaucht ist Mama, aaah!" und: "Sie hat die die ganze Zeit angelassen, wollte sie nicht ausziehen! Damit geht sie zur Schule Mama!" Er war völlig hin und weg von ihr, wie neulich schon, wo sie sogar mit Rucksack im Pool saß. Er dachte vorher, dass sie ihn nur verarschen will.

 

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