Neuer Gips für Wiebke

(04.04.2026)

Heute kamen Oma mit Jacqueline (14) und Yuna (6), Chantal (18) mit Amy (5), Janus (3) und Thilo (bald 1) und Tante Sarah (27) mit Oliver (11), Josefine (8,5) Vanessa (7) und Silas (6). Meine Lüdde Wiebke (3) war begeistert und spielte auch gleich mit allen. Besonders mit Thilo, den wollte sie sogar wickeln, lach. Ich fand es süß und half ihr dabei. Sollte ich vielleicht doch, ähm, na lieber noch nicht.

Es wurde viel gequatscht, Ostergeschenke ausgepackt und Kuchen, Torte und Kekse statt Mittagessen, gefuttert. Jacqueline war nicht besonders gut drauf und rauchte eine nach der anderen. Sie meckerte immer über ihren langjährigen Freund. Sie will ein anderen, sagte sie mir, aber traut sich nicht es ihm zu sagen. Aber nun gut. Im Garten wurde dann noch etwas gegrillt später und auch ein wenig getrunken. Ja, es gab erst Kuchen, dann Mittag. Schon komisch aber egal. Oma (Mamas Mama), obwohl sie vor ein paar Jahren beim Entzug war, griff wieder ordentlich zu. Später ging es für ein paar von uns auch zum Osterfeuer.

Nach dem Grillen sollten alle wieder im Haus verschwinden und Oma, Mamas und Papa mit seiner Janina, versteckten viele Süßigkeiten im Garten. Eine Stunde später kamen alle unter 12 wieder raus und suchten fleißig. Unter dem Wohnwagen, auf den Stoßstangen der Autos, im Gartenhaus, im Waldhaus, am Brunnen, in der Felsenhöhle, am Whirlpool, überall lagen Schoko-Osterhasen, Schoko-Ostereier und andere kleine Geschenke, die vorher nicht ausgepackt wurden. Auch am Teich lagen welche. Wiebke ging mit Amy und Janus hin und füllten ihre Körbe. "Da ist noch eins!", strahlte sie und ging hin. Naja, sie rannte eher und rutschte aus. Plumps, da lag sie im Teich und schrie. Tante Janina bekam große Augen und lief gleich hinterher. Mit dicken Mantel und Stiefeln stand sie mit Wiebke auf dem Arm, etwas später bis zum Bauch im Wasser. Wiebke brüllte und wollte raus. Mein Bruder Lukas (15) nahm sie entgegen und übergab sie mir.

Wir gingen ins Haus und zogen sie aus. Sie fror auch und zitterte. Leider war sie mit dem Gips-Arm im Wasser und der löste sich irgendwie auf. Während Lukas ihr was frisches anzog, holte ich den Fön. Der brachte aber nichts und so musste ich mit ihr zur Notaufnahme. Dort beruhigten sie meine Lüdde und machten ein neuen Gips fertig. Da meinten die, dass er eigentlich gar nicht mehr dran müsste, aber zur Vorsicht tun sie es. Der Arm wurde nochmals geröntgt und alles schien wieder gut zu sein. Glauben konnte ich das nicht, weil ist ja erst zwei Wochen her, wo sie ihn gebrochen hatte. Hätte ich bei mir damals so gewünscht. Mal sehen was der Hausarzt dazu sagt nächste Woche.

Wieder zuhause, spielte sie gleich wieder mit den anderen. Aber auch nicht mehr lange, weil alle wieder nach Hause fuhren.

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