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Bei Vanessa zuhause

(10.10.2025)
Hab zwar noch Stubenarrest, aber wollte trotzdem mit Vanessa (17) reden. Ich fuhr nach der Schule einfach mit der Fähre rüber und mit meiner Vespa zu Nanni nach Hause. Sie kam auch gerade an und umarmte mich. "Was los Süße, wie kann ich helfen?", fragte sie mich. Wir unterhielten uns kurz und dann holte uns ihre Mutter zum Essen.

Nach dem Essen gingen wir kurz durch den Garten und dann nach oben ins Bad. Sie hatte ihre Tage und wollte etwas Entspannung. Nur mit ihrer Latzhose und Hoodie bekleidet, natürlich auch mit Unterwäsche und Binde, setzte sie sich ins warme Wasser und machte sich lang. "Mach mal Platz!", grinste ich und kam zu ihr. Hatte das selbe an wie sie. Beide ließen wir unsere Schuhe, Socken und Jacken draußen. Sie griff mir irgendwann in den Schritt und fragte, ob ich auch eine Binde drin hab. "Immer, bringt nur grad nichts - Überfällig!", stöhnte ich und sie so: "Na na na!" Ich: "Quatsch, von wem denn?"

Wir unterhielten uns weiter und wuschen uns die Haare dabei. "Zieh mal dein Ding da aus, das stört ja voll!", knurrte sie und meinte meine Beinprothese damit. Die zog ich dann auch aus, samt meiner Hose, aber ließ mein Hoodie noch an. Ich drehte mich dann um, setzte die Kapuze auf und sie wusch mein Hoodie. Genüsslich sah ich ihr dabei zu und irgendwann drückte sie mich ganz fest. "Ach Mensch Laura, du machst aber auch immer Sachen!", sagte sie und ich guckte sie komisch an. Sie: "Naja, Stubenarrest!" Ich: "Sverre ist Schuld!" Sie: "Klar, immer die anderen!" Ich setzte mich wieder richtig hin und meckerte sie an. Sie: "Ist ja gut!" Ich: "Nee, was kann ich für seine Blödheit?" Sie: "Soll ich mal mit deiner Mama reden?" Kurze Pause. Ich: "Würdest du das tun?" Sie: "Mach ich, schon erledigt!" Ich strahlte und rückte ihr Näher. Sie: "Nee lass mal, hab mein Schatzi dafür!" Ich: "Boah!" Sie lachte und küsste mich dann doch.

Nachdem wir uns noch gewaschen hatten, die Haut nicht die Kleidung, stiegen wir raus und verschwanden in ihr Zimmer. Dort zogen wir uns was frisches an und legten uns aufs Bett. Sie erzählte von der Lehre und ich von der Schule. Dann klingelte mein Handy und Mama war dran. "Kommst du wohl nach Hause!", meckerte sie und Nanni so: "Gib mal her!" Sie telefonierte auch mit Mama und ich bekam immer größere Augen. Langsam wurde ich auch kleiner und dachte nur: Hoffentlich geht das gut! Nach ein paar Minuten legte Nanni auf und grinste mich an. "Und?", fragte ich. Sie: "Musst nach Hause, viel Spaß mit Wiebke!" Mir wurde da ganz komisch und fragte, was mit ihr ist. "Hast nicht zugehört oder was?", fragte sie mich und ich so: "Was denn jetzt?" Sie zögerte richtig und wollte dann noch, dass ich bei ihr Kuchen esse.

Dazu kam es aber nicht, weil es klingelte. Sie lief runter und kam mit Sverre (17) zurück. Er hatte wieder seine gelbe North Face Jacke an und ich so: "Was willst du denn hier? Ist die wieder trocken?" Er: "Hab zwei davon! Will dich abholen und nach Hause bringen!" Ich: "Ist was mit Wiebke, sag schon?" Er: "Mit Wiebke, weiß ich doch nicht?!" Ich: "Hä, jetzt steig ich gar nicht mehr durch!" Nanni lachte und sagte, dass ich es auch nicht muss. Etwas später fragte er: "Kommt ihr jetzt?", und ich so: "Ihr?" Er: "Ach Mensch, bin auch zu blöd! Mein Geburtstag nachfeiern bei mir! Du darfst, hab ich mit deiner Mama geklärt! War auch grad bei ihr als sie dich hier anrief!" "Sag das doch gleich man, wieso so Geheimnisvoll?" Er: "Weil ich nur dich da haben will! Sturmfreie Bude!" "Und wieso soll Nanni mit?", fragte ich neugierig und er so: "Damit wir keine Dummheiten machen, will deine Mama so!" Nanni: "Sieht die doch gar nicht oder kommt die mit?" Er kratzte sich an Kopf und sagte nichts. Kopfschüttelnd guckte ich ihn an und er dann so: "Ach Scheiße man, ich Liebe dich!" Ich: "Freut mich, hab da aber jemand anderes!" Er ging raus, knallte die Tür zu und sie so: "Bist du Irre man?" Ich: "Wieso, ist doch so!" Sie: "Du raffst es nicht!", und winkte ab. "Was raff ich nicht?", wollt ich dann wissen und sie so: "Fahr nach Hause, deine Lüdde wartet!"

Weil Nanni dann so komisch wurde, fuhr ich nach Hause und lief in mein Zimmer. Da saß Lukas (15) mit unserer Lüdden Wiebke (2,5) auf dem Bett und spielte mit ihr. "Mama!", freute sie sich und kam zu mir. "Wat los?", fragte ich, aber es kam keine Antwort.

Sverre war nie bei Mama oder Sophie gewesen. Er wusste es von Nanni selber, dass ich bei ihr war. Sie will, dass ich bei Sverre bleibe und Jan wieder sausen lasse.

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