Nacht-Angeln
(06.08.2025)
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Was vorher geschah, im letzten Erlebnis. Nachdem unsere Kleider und so
weiter, nicht mehr ganz heile waren, eilten wir aus dem See und legten
uns auf die Wiese. Eslem (16) und ich (Laura, 16), rauchten eine und
unsere Männer Jannis (18) und Frederik (16) tranken je ein Bier. Wir
quatschten über dieses und jenes und trockneten schnell in der Wärme.
Die Sonne war ja bereits untergegangen, aber die Hitze war ja noch da.
Als wir fast schon trocken waren, stand Jannis auf, lachte komisch und
ging wieder in den See. Das Sakko, welches er sich um den Bauch gebunden
hatte, schwamm auf dem Wasser. Die Ärmel vom kaputten Oberhemd krämpelte
er hoch und schwamm dann drauf los. Freddie fand es lustig und zog die
Ärmel seines kaputten Sakko hoch und folgte ihm. Essi und ich rissen
unser Dirndl noch mehr kaputt und folgten den Jungs. Unsere Pumps ließen
wir auch wieder an. Dann fing Jan plötzlich an mit den Fingern bzw. Händen Fische zu fangen. Die Angler meckerten wieder, dass wir die Fische damit vertreiben. Bis auf Jan hörten wir drauf und schlichen uns raus. Jan fischte weiter und bekam auch einen in die Finger. Er schrie vor Freude und rannte zu uns. "Und was machen wir jetzt damit?", fragte Essi ihn. Er: "Essen, was sonst!" Freddie lachte und fragte, wie er ihn aufteilen will. Essi: "Wir den Bauch und ihr die Flossen und Kopf!" Jan guckte sich den Fisch an, küsste ihn auf den Mund und warf ihn wieder ins Wasser. Die Angler: "Ja danke auch, jetzt bekommen wir alle Herpes!" und lachten. Jan schrie zurück: "Am Arsch oder am Mund?" Wir lachten uns kaputt und rannten zum Hotel hoch. In unseren Zimmern zogen wir uns schnell um und landeten im Bett. Am nächsten Tag fragte uns der Besitzer, ob wir eine schöne Feier hatten und ob alles geklappt hat. Wir guckten uns an und lachten drauf los. Ein Mitarbeiter: "Die Kleider sind hin und wir mussten die Nacht über den Boden schruppen!" Der Besitzer guckte uns an und fragte dann, ob es wahr ist. Jan versuchte alles zu erklären, aber brachte irgendwie alles durcheinander. Essi und ich hatten nicht so viel getrunken und setzten uns mit dem Besitzer in die Sitzecke. Nachdem wir ihm alles erklärt hatten, lachte er und meinte, dass alles in Ordnung geht. So etwas erlebt er öfters und ist kein Problem. Hieß also, dass wir die geliehenen Kleider nicht zahlen brauchten. Sie waren auch eh schon mal gebraucht gewesen. Die Zimmer waren auch schon teuer genug. |